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Eine Odyssee

Viel Lob und Begeisterung für das Kollegitheater 2009!
 
Das Stück
Vor mehr als 2800 Jahren entstand die „Odyssee“. Ob sie tatsächlich aus der Feder des vermutlich blinden Dichters Homer stammt, fragen sich Spezialisten seit vielen Jahrhunderten. Keine Frage besteht darüber, dass die „Odyssee“ neben der „Ilias“ zu den ältesten und einflussreichsten Werken der abendländischen Literatur und Kulturgeschichte gehört.

 

Die Spielfassung des diesjährigen Theaterprojektes orientiert sich an der dramatisierten Fassung des Stoffes, die der holländische Autor Ad de Bont. 2005 eigens für das Schauspielhaus Hamburg geschrieben hat. 
Diese Fassung wurde nochmals für das Kollegitheater bearbeitet und teilweise ins Schweizerdeutsche übertragen. Ausserdem werden wieder musikalische und choreographische Elemente eingebaut. Diesmal ist allerdings nicht eine Band live zu hören, sondern das Kollegiorchester. Unterstützt durch einen professionellen Musiker am Schlagwerk, sorgt es für den passenden Soundtrack.
 
Zum Inhalt
Die „Odyssee“ spielt in zwei parallelen Welten: Der Welt der Götter und der Welt der Menschen. Im Olymp regiert Göttervater Zeus mit seinen beiden Kindern Athene und Hermes, die von verschiedenen Frauen stammen. Man könnte ihn als allein erziehenden Vater mit zwei Kindern im problematischen Alter sehen. Eine wichtige Rolle spielt weiterhin Zeus’ älterer Bruder Poseidon. Odysseus hat seinem Sohn Polyphem das einzige Auge ausgestochen. Daraus folgt unerbittlicher Hass. Da Athene die Schutzgöttin von Odysseus ist, sind Familiendifferenzen klar.
In der Menschenwelt weiss ein Sohn nicht, was er von seinen Vater halten soll, den er nie kennen gelernt hat. Am meisten macht ihm zu schaffen, dass dieser einfach verschwunden ist. Wenn der Vater im heldenhaften Kampf umgekommen wäre, dann könnte der Sohn stolz auf ihn sein. So aber? Obendrein macht ihm die jahrelange Trauer der Mutter zu schaffen.
 
Die beiden Welten sind ineinander verschachtelt, da die Götter immer wieder in das Leben der Menschen eingreifen, umgekehrt aber auch auf die Menschenwelt reagieren müssen. Ad de Bont schreibt dazu: „Die griechischen Götter sind Ausdruck des Gedankens, dass es zwischen Himmel und Erde mehr gibt, als wir verstehen. Die Interaktion zwischen Göttern und Menschen ermöglicht es uns, den Begriff ‚Schicksal’ inhaltlich wie formal-theatralisch zu analysieren.“
 
Das Team
Für das Bühnenbild und die Graphik war dieses Jahr das Ergänzungsfach Bildnerisches Gestalten unter der Leitung von Nadja Müller verantwortlich. Regie führte wieder Klaus Opilik, unterstützt von Erwin Nigg (musikalische Leitung), Karin Zurfluh (Choreo), Lydia Opilik (Gesangscoaching), Daniela Grawehr (Licht) und Robert Schuler (Bühnenbau)

 

 

 

    

Athene im Olymp

     
      Odysseus bei den Sirenen