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Kantonsschule Kollegium Schwyz
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Handelsmittelschule
Aufbau und Ziel
Die Handelsmittelschule wird ab Schuljahr 2009/2010 gemäss den Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Berufsbildung als Angebot der beruflichen Grundbildung geführt.

Sie beinhaltet eine erweiterte Allgemeinbildung und – neu – eine kaufmännische Grundbildung, die mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis als Kauffrau/Kaufmann sowie der Berufsmaturität abgeschlossen wird.

Die Ausbildung beginnt nach dem neunten Schuljahr, dauert in der Regel vier Jahre und führt über ein einjähriges Betriebspraktikum zur kaufmännischen Berufsmaturität. Diese berechtigt zum prüfungsfreien Eintritt in eine Fachhochschule im Bereich Wirtschaft, Verwaltung und Tourismus.

Die Aufnahmeprüfung in die neue Handelsmittelschule findet, gleichzeitig mit der Aufnahmeprüfung für die übrigen Berufsmaturitätslehrgänge, am 27. März 2010, statt. 
 

Unterrichtskonzept 

Neben der Vermittlung einer guten Allgemeinbildung bereitet die Handelsmittelschule (HMS) ihre Absolventen auf eine qualifizierte kaufmännische Tätigkeit vor (Handel, Industrie, Verwaltung, Bank- und Treuhandwesen, Versicherung, Fremdenverkehr usw.). Voraussetzung ist eine dreijährige schulische Ausbildung. Während eine Lehre das gleiche Ziel parallel zur praktischen Berufsausbildung anstrebt, vermittelt die Handelsmittelschule ihren Lernenden neben dem berufsbezogenen Unterricht (Handelsfächer, Korrespondenz, Informatik) mehr Allgemeinbildung (Sprachen, Geografie, Naturwissenschaften).
 

Um den prüfungsfreien Zugang zu den weiterführenden kaufmännischen Ausbildungsgängen (z.B. Fachhochschulen, vor allem Höhere Wirtschafts- und Verwaltungsschulen - HWV) zu gewährleisten, führt die Handelsmittelschule mit einer insgesamt vierjährigen Ausbildung zur Berufsmatura. Nach dem dreijährigen Schulblock erfolgt eine einjährige praktische Tätigkeit.

Mit der Berufsmaturität soll eine gute Alternative zur gymnasialen Matura angeboten werden. Sekundarschülern, die kein Hochschulstudium anstreben, wird ein attraktiver Weg eröffnet, welcher neben der zielgerichteten Berufsbildung die Allgemeinbildung nicht vernachlässigt.

Die Ausbildung beginnt im Anschluss an die 3. Klasse der Sekundarschule. Nach einer dreijährigen Ausbildung in der KKS erfolgt anschliessend ein Jahr praktische Tätigkeit in einer Unternehmung.
Neben den in der Stundentafel aufgeführten Fächern wird mit Betriebserkundungen frühzeitig der Kontakt zur regionalen Wirtschaft gesucht.
Die beiden Sprachaufenthalte sollen die Sprachkompetenz verbessern. Während die Schüler im französischen Sprachraum einer praktischen Tätigkeit nachgehen sollen, besuchen sie im englischen Sprachraum einen Intensivkurs an einer anerkannten Schule.
Die Kosten für den Aufenthalt im französischen Sprachraum werden durch die Tätigkeit während dieser Zeit abgedeckt. Die Schulkosten für den Intensivkurs Englisch müssen von den Eltern vorfinanziert werden, der Schüler hat diesen Betrag mit seinem Verdienst während des Praktikumsjahres zurückzuzahlen.
Schulunterricht, Betriebserkundungen Sprachaufenthalte und praktische Berufstätigkeit sind integrierende Bestandteile der Ausbildung.